Orte und Plätze von Bedeutung

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Orte und Plätze von Bedeutung und Geschichte[Bearbeiten]

Der Freihafen[Bearbeiten]

Der Freihafen ist im Grunde nichts als eine große Einbuchtung an der Südkante Frosttals an deren Rand eine Art primitve Kai-Anlage eingemeisselt wurde. Hier ist der einzige Ort an dem Schiffe in Frosttal landen können und daher stellt er tatsächlich das Tor zur restlichen Welt dar.

Ungefähr drehundert Menschen leben hier in Wohnhölen die in das nackte Eis geschlagen wurden und es hat sich inzwischen ein regelrechtes Netzwerk innerhalb der Höhlen gebildet das sogar über eine größere Halle verfügt in der es einen regen Marktumschlag mit den Warmländischen Händlern gibt die hier anlegen und ihre exotischen Waren gegen schwarzen Stahl, Felle, Walrosszähne und Handwerkserzeugnisse eintauschen gibt.

Die Herrin vom Freihafen ist die Torwächterin die vom Rat der weisen Frauen ernannt wird. Sie entscheidet wer Frosttal betreten darf und wer nicht oder welche Abgaben zu entrichten sind. Die Abgaben werden dazu genutzt den Bewohnern des Freihafens das leben zu ermöglichen, da sie anders als die Bewohner der Stadt mit ihren heissen Quellen auf permanente Zufuhr von Brennstoff, Nahrung und Kleidung angewiesen sind.

Den Frosttalern des Freihafens sagt man nach das sie von diesem Volke noch am "welterfahrensten" und tolerantesten sind was die seltsamen Sitten der Warmländer angeht. Nichts desto trotz setzen die Jäger der Torwächterin Ihre Regeln eisern durch und haben ein waches Auge auf das Umland denn die anderen Mächte dieses Reiches werfen einen begehrlichen blick auf diesen strategisch wichtigen Ort.

Die Festung Stormspaik[Bearbeiten]

Stormspaik ist eine uralte Festung von wahrhaft gigantischen Ausmaßen. Sie stammt aus einer lange vergessenen Zeit als die Menschen noch wahrhaft mächtig waren und zeugt von lange vergangener Größe und Kunstfertigkeit. Sie ist so groß das man wohl das ganze Volk der Menschen in Ihr unterbringen könnte und noch Platz übrig wäre. Allerdings liegt sie mitten in den Grimfrostöden und es wäre unmöglich für das Volk ohne unglaubliche Mengen von Brennstoff dort nicht zu erfrieren. Ihre weiten Hallen und Gänge sind nie vollständig erforscht worden und manche vermuten noch große Geheimnisse aus ferner Vergangenheit in ihr versteckt.

Hier findet sich auch der derzeit einzige bekannte Schrein des Ursunsenkels Eldareth Falkenauge.

Derzeit wird Stormspaik als Wegpunkt auf dem Weg zwischen dem Freihafen und der Stadt gehalten und in einem der kleinen Tortürme der Festung halten sich immer einige Jagdtrupps und Anhänger von Eldareth Falkenauge auf die sich um Reisende in Nöten kümmern.

Diese ungeliebte Aufgabe wird als die "Gletscherwache" bezeichnet weil man nach ein oder zwei Tagen in Stormspaik das gefühl hat vor Kälte zu einem Gletscher zu erstarren.

Das Lied der "Eintausend Trolle" handelt von der letzen großen Schlacht die in Stormspaik geschlagen wurde.

Die Grimfrostöden[Bearbeiten]

Die Grimmfrostöden sind weites tödliches Land. Sie bedecken fast das ganze Zentrum Frosttals und liegen völlig ungeschützt in den bitterkalten Winden dieser Welt. Mächtige Raubtiere, hoher Schnee und hinterhältige Gletscherspalten machen dieses Gebiet zu einem der gefährlichsten das man überhaupt kennt. Eine Reise durch die Grimmfrostöden ist eine Prüfung die man so schnell nicht vergisst und allzuoft endet diese Prüfung tödlich.

Die einsamen Jäger die in diesem fernen Gebieten jagen werden als "Eisödschatten" bezeichnet und gelten allgemein als nicht ganz dicht. Aber sie gehören zu den besten Ihres Standes, wären sie weniger würden sie keine Woche da draussen am Leben bleiben. Gerüchten zufolge gibt es eine Art Wettstreit zwischen den Eisödschatten und den Jägern der Firnelfen darum wer der bessere Schleicher und Fallensteller ist.

Das Firnelfenreich Aeglos[Bearbeiten]

Die Firnelfen könnten eine der mächtigen Rassen in Frosttal sein, so vermutet man zumindest. Aber sie zeigen keinerlei Interesse an den Streitigkeiten der anderen Völker dort und beanspruchen ein für andere Rassen weitgehend reizloses Gebiet in den Grimmfrostöden das als "Aeglos" bekannt ist. Die Grenzen dieses Reiches verteidigen sie allerdings absolut gnadenlos. Es gab in früheren Zeiten Versuche der Menschen mit diesen seltsamen Wesen kontakt aufzunehmen und vielleicht Verbündete zu gewinnen aber ausser ein paar wohlgezielten Pfeilen war dort nie etwas zu holen. Ganze Armeen der Trolle haben versucht dort einzufallen aber in den meisten Fällen hat man nie wieder etwas von Ihnen gesehen.

Was auch immer die Firnelfen dort treiben, offenbar sind alle anderen Völker für sie in erster Linie Fressfeinde.

Die Robbenzunge[Bearbeiten]

Diese flache Landzunge im Nordwesten ist die Fleischkammer des Frosttales, hier werden die lebenswichtigen fettreichen Walrößer, Robben und Fische gefangen die der Stadt das Überleben erst möglich machen. Ein Gewirr aus Klippen und Riffen macht es Schiffen aber unmöglich hier anzulanden und die reichlich vorkommenden großen weissen Haie freuen sich immer über arme Seeleute die es trotzdem versuchen.

Auch einige Haijäger gehen hier ihrem gefährlichen Geschäft nach und tauschen die begehrte gegerbte Haihaut die für Waffengriffe sehr begehrt ist.

Die alten Schlachtfelder[Bearbeiten]

In den Ecken der Welt, hinter hohen Gletschern und auf windumtosten Hochebenen liegen sie. Die alten Schlachtfelder die seid Jahrtausenden das Blut der Völker getrunken haben. Alle liegen sie hier, Menschen, Trolle, Drachen und Winterwölfe tief im Eis eingefroren und auf ewig mit dem Land verbunden.

Alte zerschlissene Banner hängen steifgefroren von zerbrochenen Lanzenschäften und bleiche Knochen sind fast unsichtbar im Schnee verborgen. Alte Waffen und Rüstungen werden vom Wind zernagt und leise flüstern die Geister der Toten im Wind.

Felder des Todes aber auch der Ehre sind es denn alle Jäger die hier liegen haben alles gegeben was sie hatten um ihr Volk zu schützen und ab und zu kommen andere Menschen her um Ihre Taten zu ehren, die Geschichten und Legenden zu erzählen und den Stimmen der Geister zu lauschen die sie begrüssen wie lange vermisste Freunde.

Dies sind mystische Orte und sie sind von Ursun gesegnet denn der Herr des Winters schätzt Stärke und Tapferkeit und Jene die hier liegen bewiesen beides ehrenvoll.

Die Blutgruben[Bearbeiten]

Auch dies sind Orte des Todes aber anders als bei den alten Schlachtfeldern liegt nicht der Segen Ursuns über diesen finsteren Löchern.

Damals in den Zeiten von Not und Blut bevor der erste Ursunsenkel, der große Aruffs Maruul, die Geschicke der Menschen zum besseren wendete und der alte Feind übermächtig war trieb er die Kriegsgefangenen, meist Frauen und Kinder, in diese tiefen Gruben und schlachtete sie dort zu Ehren der boshaften dämonischen Götzen ab die der alte Feind verehrt. Seit diesen unsagbar schandhaften Taten liegt ein unauslöschbarer Makel auf diesem Land und niemand der bei Verstand ist würde diese Orte freiwillig aufsuchen. Von Rachdurst getriebene Geister der Geschändeten treiben hier ihr Unwesen, unfähig den Bann der dunklen Götzen abzustreifen und begierig nach Schmerz und Qual.

Die Reisszahnspitzen[Bearbeiten]

Die Reisszahnspitzen sind ein großer Gebirgszug im Süden Frosttals. Benannt wurde er nach seinen unangenehmsten Bewohnern, den wilden weissen Drachen. Diese Großraubtiere beherrschen ihre Domäne eifersüchtig denn irgendwo in den Tiefen der Berge ziehen sie ihre Brut auf. Sehr zum Ärger der Menschen beherbergen diese Berge aber auch einige der seltenen Moose und Flechten die überhaupt in dieser Kälte gedeihen sowie einige Vorkommen der begehrten blauen Saphire die auch "Himmelsaugen" genannt werden.

Das Eisengebirge[Bearbeiten]

Der Trollberg[Bearbeiten]

Tief im Reifgebirge im Norden Frosttals thront wie ein Herrscher der Trollberg, wohl der höchste Gipfel dieses Gebirgsmassivs. Von Eis und Schnee bedeckt und mit vielen Höhlen, Kavernen und Gängen durchzogen ist er das Machtzentrum der Trolle, einer weiteren mächtigen Rasse in Frosttal.

Die Trolle dienen zwei niederen Chaosdämonen und beten diese gar als Götter an in ihrer verdrehten Dummheit. Deren Schreine und Heiligtümer liegen tief versteckt im Trollberg und allerorten finden sich Trollhorden und Stämme die bestimmte Höhlen des Berges beanspruchen denn der Stamm der die meisten Höhlen des Berges hält gilt als führender Stamm aller Trolle.

Der Trollberg ist ein sehr gefährlicher Ort und neben vielen Trollen finden sich hier gar seltsame Monstren die durch die unheilige Macht der Chaosgötzen gerufen oder geschaffen wurden und manche Höhle hier wird selbst von den großen Trollen gemieden weil Ihr Inhalt gar zu unerfreulich ist.

Das Riesendorf[Bearbeiten]

Diese monumentale Ruine stellt, neben einigen bleichenden Gebeinen im Eis der alten Schlachtfeldern, die letzte Hinterlassenschaft der Frostriesen in diesem Teil der Welt dar. Sie besteht aus den übergroßen primitven Hüttenbauten der Riesen, jetzt teilweise eingefallen und vom Wind geschliffen sowie dem einzig bekannten Schrein des Eisgötzen Fathum, dem toten Gott der Frostriesen, der vom Vater des Winters vernichtet wurde.

Die löchrige Umfassungsmauer des Riesendorfes wird öfter von den Frostläufern oder anderen Reisenden in dieser gegend als Windschutz zum lagern benutzt. Die drei bis vier Dutzend Hüttenbauten betritt man besser nicht weil man nie weiss ob einem diese heruntergekommenen Konstrukte nicht über dem Kopf zusammenstürzen.

Die Jungenhöhle[Bearbeiten]

Dieser Komplex von mehreren großen Höhlen im Eisengebirge westlich der Stadt bildet den Kern der Bemühungen der Frosttaler. Die Masse der Kinder dieses Volkes wird in diesem besonders schwer zugänglichen und gesicherten Höhlen aufgezogen und ausgebildet. Hier finden sich große Fläschen für Wettkampfspiele, Geschicklichkeitsproben und einfach nur zum rumtoben. Es lagern für den Belagerungsfall große Mengen an getrockneten Lebensmitteln hier und die Anlage verfügt über eigene Schmelzwasserzisternen. Zusaätzlich gibt es zahlreiche Geheimgänge die tiefer ins Eisengebirge führen und vermutlich auch mit den benachbarten Bingengänge der Zwerge des Clans Kupferschmied verbunden sind. Im Extremfall können die Menschen in diesen Höhlen bis zu zwei Jahre ausharren.

Im Falle einer großen Feindoffensive werden alle Kinder und Frauen in diese Höhlen gebracht und der Orden der Hallkyria marschiert zur Verteidung ein und schliesst die massiven Torsteine welche dafür in komplizierten Gegengewichtsanlagen bereitliegen.

Verteidigt von den rohen Naturkräften die diese Frauen dank der von Ursun verliehenen Macht herbeirufen können, gilt die Jungenhöhle als am schwerster einzunehmender Ort im ganzen Reich Frosttal.

Die Ritushöhle des Ursun[Bearbeiten]

Wenig ist über die Ritushöhle des Ursun unter den Warmländern bekannt, auch unter den Frosttalern sind die Vorgänge innerhalb der Höhle nur wenigen von Ursun auserwählten Menschen vorbehalten. Die Wände der Ritushöhle sind über und über mit Inschriften und Schnitzereien sowie Bildsymbolen überzogen, dessen Deutung und Entzifferung den Runenlesern vorbehalten ist. Die sehr weit verzweigte Höhle stellt für die Runenleser eine Aufzeichnung der Geschichte Frosttals dar, wobei die Aufzeichnungen, welche in den harten Fels oder das ewige Eis getrieben worden sind, meilenweit in die Höhle reichen, und größtenteils nicht mehr entziffert werden können. Dies lässt sich auf die Änderungen in der Schriftsprache über die Jahrhunderte zurückführen, als die Frosttaler Einwohner noch in ihrer barbarischen Phase waren. (Die meisten Kernländern bezeichnen die Frosttaler heute noch so...)

Der Feuerberg[Bearbeiten]

Der Feuerberg ist ein Vulkan ganz am Westrand Frosttals und in seinen Tiefen wurden die heissen Magmaströme angegraben um Ihre Hitze zu nutzen und das schwarze Eisen das im Gebirge abgebaut wird zum begehrten schwarzen Stahl zu veredeln.

Der Feuerberg verfügt inzwischen über viele Höhlen und Gänge in denen geschmiedet, geschliffen, poliert und veredelt wird und auch einige warnländische Technikusse und Alchemisten haben sich hier niedergelassen. In dieser gigantischen Schmiede, der größten im ganzen Imperium, werden Kriegsmaschinen, Belagerungsgerät und Waffen sowie Rüstungen in rauhen Mengen gefertigt.


Die Produkte aus den heissen Tiefen sind eine der wichtigsten Handelswaren Frosttals und sichern den steten Zufluss von Wolle, Leinen, Korn und Gemüse aus den Warmlanden.

Die leuchtende Halle[Bearbeiten]

Ein Teil des Rituellen Bereiches der Runenhöhlen ist neben dem eigentlichen Heiligtums Ursuns, der Höhle des Branca Ursus, und der Opferkammern die leuchtende Halle, ein hoher Felsendom in dem immer hunderte von Lichtern brennen. Die Wände sind mit Himmelsaugen besetzt und glänzen und funkeln im Licht. Kleine Waffenfetische der Runenpriester sind an vielen hundert Namensrunen angebracht die diese Wände schmücken.

Hier stehen alle Jäger des Frosttales welche durch ihre Taten die Ehre erworben haben einer Blutlinie Ihren Namen zu geben und damit zum Blutahnen einer der "Adelslinien" der komplizierten Frosttaler Namensheraldik zu werden.

Die schwarze Wand[Bearbeiten]

In einem besonders langen Abschnitt der Runenhöhlen der bis unter die verfluchten Blutgruben reicht findet sich ein dunkler Abgrund aus schwarzem Stein der unerforscht tief in die hinunter reicht. An diesem Lichtlosen Ort werden in dieser schwarzen Wand die Namen der Schändlichen und Verräter eingetragen, Die Namen derer, deren Verbrechen so schwer wiegen das sie niemals vergessen werden sollen, weder im Leben noch im Tode und deren Namen im Rest der Welt ausgelöscht wurden. Wird einer der hier eingemeisselten gefangen genommen so wird er von den Runenlesern zu diesem Abgrund geführt und lebend hinuntergestoßen auf das er nie wieder an den Geschicken der Welt teilhabe. Gerüchte sagen das niemand der in den schwarzen Abgrund gestürzt wurde jemals wieder in die Welt treten wird, egal was für ein Wesen es sein mag.

Mit seinem Namen Auf dieser Wand zu stehen ist die größte Art der Schande die man sich für einen Frosttaler vorstellen kann.